Kurz nach zwei Uhr in der Früh, es ist noch dunkel, Kernen im Remstal schläft. Nur in der Gottlieb-Daimler-Strasse 20 brennt wie immer um diese Zeit bereits Licht – die TOPAS-Nachtschicht bereitet die nächste Produktionsrunde vor. Auf den Parkplatz vor dem Gebäude rollen ein paar Autos. Ein paar Personen steigen aus und holen Taschen und Kisten aus den Kofferräumen: Filmequipment. Durch den Film, der jetzt gedreht wird, will die Firma ihren Kunden, Fans und Geschäftspartnern zeigen, wie die Produkte produziert, verpackt und für den Versand vorbereitet werden.

Den Anfang macht Dietmar, der den Arbeitsbereich rund um den Kutter verantwortet. Unglaublich, wie er mit seinen Kollegen bei diesem Lärm und trotz der Frühe den Überblick behält und den Kutter bis an seine Grenze fordert. Danach geht es weiter in die Kocherei, an die Öfen. Eine echte Herausforderung für das Drehteam, die Kamera und alle Brillenträger. Sobald die Öfen geöffnet werden, ist der Raum nämlich in eine einzige Dampfwolke gehüllt, mittendrin Rafael. Er steuert die unterschiedlichen Gar- und Räucherprozesse. Als nächstes werden Kamera, Licht und Ton in einen entschieden ruhigeren Arbeitsbereich getragen – zu Melanie in die Mischerei. Auf Melanies Schultern liegt eine große Verantwortung: Sie macht die Gewürzmischungen für unsere Seitanprodukte. Hier muss nach den Rezepten von Wheaty-Erfinder Klaus Gaiser ganz genau abgewogen, etikettiert und verpackt werden. Schließlich sollen die veganen Würstchen und Bratstücke immer gleich schmecken. Im Abschnitt Verpackung wartet schon Iona und erklärt charmant, worauf in ihrem Bereich so alles geachtet werden muss. Auch hier ist höchste Aufmerksamkeit gefragt: Das Fließband dreht sich schnell, Konzentration ist gefordert, die Ware muss gleichmäßig und ansehnlich verpackt werden – im Moment sind es unsere beliebten Chorizo-Produkte.

Draußen ist es inzwischen relativ hell. Das Drehteam geht über den Hof und baut das Equipment an der letzten Station im Erdgeschoss auf. Hier, in der Etikettierung, ist Alaa der Teamleiter. Er hat extra seinen Text für das Kamerainterview geübt und erklärt souverän, wofür er und seine Kollegen zuständig sind. Als letztes geht es in die Büroetage. Hier sitzt nicht nur die Geschäftsführung, sondern – neben dem Verkauf, der kaufmännischen Leitung und der Verwaltung – auch Maren, die über das Qualitätsmanagement wacht. Klar, hier werden keine ratternden Maschinen gezeigt, sondern Maren erklärt in einem Interview mit unserem Geschäftsführer Henry, wie wichtig die ständige Überprüfung aller Produkte ist.

Irgendwann gegen Mittag ist „die letzte Klappe“ gefallen. Im Datenspeicher der Kamera liegt jetzt eine Menge Bild- und Tonmaterial, aus dem in den nächsten Wochen ein Filmchen zusammengeschnitten wird.

Neugierig geworden? Das Ergebnis ist jetzt auf YouTube und hier auf unserer Website zu sehen!