Wir haben den Dreh eines Kurzfilms von Studierenden an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) unterstützt. Der Film spielt in der Zukunft: An der Küste des holländischen Dorfes Moddergat wird das rechtzeitige Abwenden der Klimakrise gefeiert, aber nicht bevor das Opfer gebracht wird, um daran zu erinnern, dass die Menschheit nicht in alte Gewohnheiten zurückfallen darf, welche die Klimakrise wiederbeleben könnten. Doch das Opfer, ein blond-gelockter junger Mann aus dem Dorf, entscheidet sich trotz der größtmöglichen Ehre im allerletzten Moment seinen Platz unter den Heiligen aufzugeben und zu fliehen – denn wer opfert schon gerne? Die Studierenden möchten einen Film machen, „welcher mit viel Galgenhumor das Dilemma behandelt, dass man Opfer bringen muss, um eine bewohnbare Welt für uns und künftige Generationen zu erhalten“. Gedreht wurde zwischen 13. und 28. Oktober in den Niederlanden. Die Produzentin Elisabeth Köller, die seit 2017 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin Filmproduktion studiert, berichtet:

Das Team von „Morgengrauen in Moddergat“ hat sich sowohl durch die Liebe zum Filmemachen als auch durch einen geteilten Kampfgeist für Klimagerechtigkeit zusammengefunden. Von Demonstrationen und Sitzblockaden bis zu Banneraktionen und filmischen Klimastreik-Aufrufen – der Berliner Teil des Teams hat schon einiges zusammen durchgemacht. „Moddergat“ ist eine Fortsetzung dieses Aktivismus, sowohl inhaltlich als auch praktisch. Um unserem Ziel des umweltfreundlichen und nachhaltigen Drehens gerecht zu werden, haben wir ein detailliertes grünes Konzept für alle Produktionsphasen entwickelt. Und nicht umsonst bildet auch der Klimawandel den Fluchtpunkt für unserer Geschichte. Daher haben wir uns besonders gefreut, dass Wheaty uns ein Paket mit nachhhaltigem Essen gesendet hat, um unsere elfköpfige Filmfamilie gut zu versorgen für unsere drei Wochen auf dem Watt. An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank für euer leckeres Paket – damit habt ihr unser kleines Filmteam sehr glücklich gemacht. Gerade die Space Bears erfreuten sich größter Beliebtheit und haben sich als den perfekten Snack am Set erwiesen!

Für Elisabeth Köller und ihre Kommilitonen Job Antoni (Regie) und Felix Schuster (Bildgestaltung) ist „Moddergat“ der sogenannte Individual-Film an der DFFB: Über mehrere Monate hinweg arbeiten die Studierenden an der Stoffentwicklung und setzen dann unabhängig, in Rücksprache mit den betreuenden Dozenten, das Projekt um. Wir sind schon gespannt auf das Ergebins! Das fertige Werk wird bei verschiedenen Film-Festivals eingereicht werden. Über die weiteren Entwicklungen kann man sich auf dem Instagram-Kanal „moddergat“ informieren.