Das SWR Fernsehen hat einen vierminütigen Beitrag zum Thema „Fleischersatz: Wie gesund sind vegane Burger und Seitan-Wurst?“ gemacht, der im Rahmen der Landesschau Baden-Württemberg ausgestrahlt worden ist. „Gyros oder Wurst aus Seitan, Fleischersatz aus Lupinen, Soja oder Erbsen – wer kein Fleisch essen will, der hat inzwischen eine große Auswahl. Aber schmecken diese Produkte auch wirklich? Und wie gesund sind sie?“, fragt der Sender. Natürlich spielen Wheaty-Produkte darin eine Rolle.

Rebecca Bloemers, Ernährungsberaterin aus Bad Schussenried, kommt im Beitrag zu Wort und meint: „Fleischersatz ist immer ein hochverarbeitetes Lebensmittel. Es wird nie so gesund sein wie ein selbst gemachter Linseneintopf. Aber wenn ich direkt vergleiche, einen echten Wurstaufstrich mit dem Fleischersatz, dann schneidet der Fleischersatz oft besser ab.“ Entscheidend seien die Zusatzstoffe, die sich zwar nicht im puren Steak, aber in Wurst, Aufschnitt oder Schnitzel genauso wie im „Ersatzfleisch“ finden würden. Deswegen rät die Ernährungsberaterin, immer auf die Zutatenliste zu schauen; als Faustformel gelte: Je länger diese sei, desto schlechter. Das Plus für den Fleischersatz: Er enthalte weniger und gesünderes Fett.

Für die Herstellung guter Fleischalternativen sind nicht zwingend Lebensmittelchemie, Aromen und Zusatzstoffe nötig! Wir bleiben mit unseren Bio-Produkten den Wurzeln der Seitan-Tradition treu – und für die braucht man nur Weizen, klares Wasser, Sojasauce und Gewürze. So haben es buddhistische Mönche seit alters her gehalten. Unsere Überzeugung ist: Um nachhaltige Fleischalternativen für jetzt und für die Zukunft herzustellen, brauchen wir keine Retorten und keine Chemie. Und laut einer Studie des Instituts für alternative und nachhaltige Ernährung, das 2017 die erste umfassende Bewertung vegetarischer und veganer Fleisch- und Wurstalternativen vorgenommen hat, liegen wir damit genau richtig – darin heißt es: „Zusammenfassend stellen Fleischalternativen eine ernährungsphysiologisch günstige Alternative zu Fleisch- und Wursterzeugnissen dar. Sie liefern überwiegend hochwertiges pflanzliches Protein, weniger Fett und gesättigte Fettsäuren als fleischhaltige Originalprodukte und sind praktisch frei von Cholesterol. Dabei sollten Bio-Produkte aufgrund der geringen Verwendung von Zusatzstoffen und des Verzichts auf Aromastoffe bevorzugt werden.“

Der Video-Beitrag findet sich auf der Website des SWR.